Metanavigation:


Einbeziehung individueller Kommunikationsformen und Identifikationsmöglichkeiten

Jede Gruppe besitzt bereits ihr Instrumentarium, um der oftmals stereotypen medialen Formenwelt entgegenzutreten und eigene Produkte möglichst individuell zu gestalten. Oft gibt es in Kindergruppen eine spezielle Art des Kommunizierens, etwa bestimmte Handbewegungen, Sprüche und Themen, die einerseits Zusammengehörigkeit vermitteln, anderseits auch ausschließen können. In jedem Fall ist es aber interessant, diese kommunikativen Eigenprägungen in die mediale Aufarbeitung spielerisch miteinzubeziehen und damit auch eine Auseinandersetzung oder In-Frage-Stellung der "Codes" zu ermöglichen.

 

Individueller Gruppenname

Da die Kinder wiederholt mehrsprachige Medienprodukte erarbeiten werden, könnten sie einen Gruppennamen erfinden, der individuelle Prägungen unterstreicht.

 

Handzeichen

Einbeziehung und Weiterführung von Handzeichen, die gerade in der Gruppe "in Mode" sind, macht den Kindern bei Video- und Fotoaufnahmen viel Spaß und bietet Zugleich eine Möglichkeit, nonverbale Elemente einzubauen.

 

Signations

Audio- und Videoarbeiten erfordern oft einen Jingle, der auf emotionaler Ebene schon viel über die Gruppe aussagen kann. Er kann zum Beispiel geschrien, gerappt, gesungen oder geflüstert werden. Charakteristische Geräusche können einbezogen werden (Fahrradklingel, Schulglocke).

 

In den Szenen

Sprechtexte in den Szenen bieten eine gute Plattform, um charakteristische Sprüche und Redewendungen einzubauen, nicht zuletzt deshalb, weil dann erstmals diese Wendungen in andere Sprachen übersetzt werden.

 

 

 

Weiter zu: Sprachparität

Zurück zu: Praktische Tipps