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"Weisheit, Wahrheit und Witz". Über die Personalisierung eines Allgemeinguts.

Autorin: Hofmann, Jeanette
Erschienen: Münster, 2002
Quelle: PROKLA, 32. Jg., Heft 126.
Verlag: Verlag Westfälisches Dampfboot

Abstract

Die Vorstellung von geistigem Eigentum, d.h. dass Ideen und Gedanken jemandem gehören können, ist relativ neu. Jahrhundertelang wurden die Schriftgelehrten als Handwerker im Dienste einer höheren, göttlichen Wahrheit gesehen. Erst im späten 18. Jahrhundert rückte die Orginalität und Individualität des Schreibenden in den Vordergrund und es entstand die Vorstellung des Autors in seiner heutigen Bedeutung, der persönliche Besitzrechte an seinem Werk hat. Jeanette Hofmann betrachtet die Geschichte der Individualisierung von Wissen, die natürlich auch verbunden ist mit der medialen Vermittlung von Ideen durch Schrift und Buchdruck.

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Hofmann, Jeanette

Jeanette Hofmann studierte Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte 1992. Sie war bis 1999 Research fellow im Bereich Sozial- und kulturwissenschaftliche Technikforschung zu offenen Datennetzen (Internet) am WZB (Wissenschaftszentrum Berlin) und arbeitet seit 2000 im Verbundprojekt "Internet und Politik" (WZB/NEXUS) mit dem Forschungsschwerpunkt: Entwicklung der ICANN und des Domainnamensystems .

Veröffentlichungen: "Der kurze Traum von der Demokratie im Netz – Aufstieg und Fall von ICANNs At-Large membership" (2003), "Digitale Unterwanderungen: Der Wandel im Innern des Wissens" (2001), "Monkeys, typewriters and networks: Das Internet im Lichte der Theorie akzidentieller Exzellenz" (2001)

 

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